Die Nike Pegasus Familie – welcher Schuh wird deiner?
Den Nike Pegasus gibt es seit 1983. Er ist der meistverkaufte Laufschuh der Welt und laut Strava einer der zwei meistgetragenen Schuhe weltweit – über vierzig Jahre und viele Generationen hinweg. Am Anfang stand ein Paar ehrliche Trainingsschuhe im Regal. Heute ist daraus eine Großfamilie mit teils sehr unterschiedlichen Schuhen für unterschiedliche Einsatzzwecke geworden.
Und wenn dein Fuß nach innen wegknickt, du also überpronierst, ist die Nike Pegasus Linie nicht die richtige Wahl. Schau dir in dem Fall lieber einmal den Nike Structure an.
Welcher Nike Pegasus passt zu welchem Lauf?
Modell
Was er ist
Für wen
Untergrund
Nike Pegasus
Klassischer Daily Trainer mit ausgewogenem Mix aus ReactX und Air Zoom
Verlässlicher Allrounder vom lockeren Dauerlauf bis zum Tempotraining
Straße
Nike Pegasus Plus
Eigener Tempotrainer mit ZoomX-Mittelsohle, deutlich leichter, ohne Air-Einheit
Ein leichter Schuh für schnelle Einheiten, Intervalle und Tempodauerläufe
Straße
Nike Pegasus Premium
Eigener High-Stack-Schuh mit ZoomX, ReactX und Full-Length-Air-Zoom – schwer, federnd
Maximale Dämpfung mit Bounce, geht in Richtung Vomero, fühlt sich aber federnder an
Du läufst die Hälfte deiner Kilometer auf festen Waldwegen, Schotter oder leichten Trails
Straße bis leichter Trail
Die DNA der Nike Pegasus Linie
Alle Nike Pegasus Modelle teilen eine bestimmte Grundhaltung: Sie sind die ehrlichen Trainingsschuhe, die für fast jede Läuferin und fast jeden Läufer super funktionieren.
Technologisch durchlief die Serie mehrere Stufen – vom ersten Modell 1983 bis zur heutigen ReactX-Generation:
1983
Air-Einheit nur in der Ferse, Nikes Waffel-Außensohle und ein damals revolutionärer EVA-Schaum. Mark Parker – der spätere Nike-CEO – gehörte zum Design-Team.
1995
Zoom Air zieht in die Nike Pegasus Linie ein und macht das Abrollen spürbar reaktiver.
2018
Erstmals eine Full-Length-Zoom-Air-Einheit über die gesamte Länge der Sohle.
2024
ReactX-Schaum ersetzt das ältere React-Material und gibt rund 13 % mehr Energie zurück als sein Vorgänger.
Der Nike Pegasus bleibt durch all seine Updates ein Trainingsschuh fürs Kilometersammeln – kein spezialisierter Wettkampfschuh. Was du von ihm an Komfort und Laufgefühl bekommst, stimmt für die meisten Läufer in den meisten Situationen. Und wenn du dem Lauffieber verfallen bist, trägt dich dein Nike Pegasus auch bei deinem ersten Marathon durchs Ziel. Vermutlich der Grund, warum der Jahresreport von Strava ihn 2024 zum meistgenutzten Schuh seiner 135 Millionen Nutzer kürte.
41 und 42 – die klassischen Nike Pegasus Daily Trainer
Der Nike Pegasus 41 und 42 sind direkte Nachfahren des Schuhs von 1983: neutral und mittelschwer gedämpft.
Der Pegasus 41 kam 2024 auf den Markt und bekam erstmals die ReactX-Mittelsohle. Air Zoom sitzt klassisch im Vorfuß und in der Ferse. Wer den Pegasus kennt und gerne läuft, findet mit dem 41 einen vertrauten Freund mit etwas mehr Boost.
Der Pegasus 42 kam im April 2026. Das Update hat den größten technischen Sprung seit Jahren gebracht: Statt zwei einzelner Air-Zoom-Elemente sitzt jetzt eine geschwungene Full-Length-Air-Zoom-Einheit unter der ganzen Länge der Sohle. Dazu gibt es mehr Platz für den Vorfuß.
Nimm den Pegasus 41, wenn …
du beim Kauf Budget sparen willst.
du die schmalere Passform magst.
du den vertrauten Pegasus-Charakter mit etwas mehr Boost suchst.
Nimm den Pegasus 42, wenn …
du dich über etwas mehr Zehenfreiheit freust.
du auf das smoothere Abrollverhalten der neuen Air-Einheit neugierig bist.
deine Füße einen kleinen Freudensprung machen dürfen.
Nike Pegasus Plus – der leichte Tempotrainer
Der Pegasus Plus ist in der Nike Pegasus Family eine ganz eigene Entwicklung. Er stammt eher vom früheren Pegasus Turbo ab. Statt ReactX steckt jedoch jetzt ZoomX in der Mittelsohle – Nikes leichteste und reaktivste Schaummischung, die sonst in Wettkampfschuhen wie dem Vaporfly steckt. Eine Air-Einheit gibt es nicht.
Du läufst den Nike Pegasus Plus beim Tempodauerlauf oder bei Intervallen. Wo der Pegasus 41 oder 42 träger werden, wenn du das Tempo anziehst, gibt der Plus dir mehr zurück. Was du dafür einkaufst: weniger Dämpfung für lange ruhige Einheiten, weil ZoomX zwar federt, aber bei viel Gewicht und vielen Kilometern auch schneller durchsackt.
+
Für wen also?
Wenn du schon Erfahrung hast, dein Tempo trainierst und einen leichten Schuh suchst, der dir nicht die Beine schwer macht. Mehr Details bekommst du auf der Seite zum Nike Pegasus Plus.
Nike Pegasus Premium – ein Schuh für sich
Der Pegasus Premium ist der außergewöhnlichste Schuh der Familie. Mit dem Daily-Trainer-Pegasus hat er außer dem Namen nicht besonders viel gemeinsam. Er spielt in einer Liga, die früher den Wettkampfschuhen vorbehalten war – High-End aus Nikes Entwicklungs-Labor: eine ZoomX-Schicht oben, ReactX-Schaum unten, dazwischen eine Full-Length-Air-Zoom-Einheit.
Der Pegasus Premium federt, aber er bounct nicht weich wie ein klassischer Dämpfungsschuh. Die Air-Einheit gibt ihm eine spürbar reaktive Komponente. Das macht ihn weniger zum klassischen Daily Trainer und mehr zu einem Schuh für Dauerläufe bei moderatem Tempo und gut gedämpfte ruhige Einheiten.
Nike Pegasus Trail 5 – ab in den Park
Der Pegasus Trail 5 ist kein klassischer Trailschuh für alpines Gelände oder schlammige Singletracks – dafür haben die Stollen zu wenig Tiefe und es fehlt eine Felsplatte. Aber er ist ein hervorragender Schuh für die meisten Läufer, die in den Park oder auf den Jogging-Trail im Wald wollen. Und keine Sorge: Auf dem Weg dorthin ist der Pegasus Trail auf Asphalt immer noch ausreichend komfortabel.
Die Mittelsohle ist dieselbe ReactX-Technologie wie beim Pegasus 41, dazu kommt hier eine Stollensohle mit rund 3,5 Millimetern Profil. Wenn dein typischer Lauf zu mehr als 30 % aus Parkwegen oder Schotter besteht, ist der Pegasus Trail 5 eine Überlegung wert. Wer fast ausschließlich auf der Straße läuft, bleibt beim Pegasus 41 oder 42.
Welcher Nike Pegasus passt zu dir? Drei Fragen und du hast ihn.
Ruhige Daily-Kilometer und mal ein Tempodauerlauf → Pegasus 41 oder 42.
Schnelle Einheiten und Intervalle → Pegasus Plus.
Lange ruhige Einheiten mit viel Dämpfung → Pegasus Premium oder, besonders bei Überpronation, Vomero 18.
3
Wie liegst du beim Gewicht?
Eher schwerer und viele Kilometer → Pegasus 41 oder 42.
Der Plus mit seiner ZoomX-Mittelsohle gibt bei höherem Gewicht schneller nach.
Unserer Meinung nach die Top-Mischung: Kombi aus Pegasus 42 für lange Läufe und Pegasus Plus für Tempo.
Bereit für deinen nächsten Lauf?
So viel zur Nike Pegasus Family. Welcher Schuh mit deinen Füßen Freundschaft schließt, hängt davon ab, wo und wie du läufst. Klick dich durch die einzelnen Modelle oder schreib uns kurz, wenn du noch Beratung brauchst. In dieser Familie kennen wir uns aus.
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